Freitag, 2. Juli 2010


Was für ein Tag...mir kommts vor als hätten wir schon Ferien, weil wir ja keine Schule mehr haben. Heute wars mega heiß, war deshalb dann mittags im Freibad. Morgens erst mit Mutti Erdbeeren pflücken und danach Gitarre geübt. Und trotzdem ist heute was anders, weil ich das unbeschreibliche Gefühl endlich deuten kann. Ich dachte immer ich würde nicht akzeptiert werden, wäre einfach anders, schlechter eben. Als ich dann Abends beim Aufbau vom Schwimmfest mithalf, hab ich gemerkt wie toll die Leute alle sind und wie sehr ich sie mag, weil ich mir keine Gedanken machen muss. Weil ich mit ihnen so sein kann wie ich bin und mich nicht verstellen muss. Ich kann so lachen, dass ich glaub mein Herz explodiert vor Freunde, weil ich mich nicht schämen muss. Bei den anderen hab ich ständig das Gefühl mich anpassen zu müssen, erwachsener zu sein und zerbreche jedesmal beinahe. Ich wünschte ich könnte jetzt, da ich weiß warum ich mich ständig eingeengt und missverstanden fühle, etwas ändern, weil die größte Ironie ist, dass alles verkehrt ist. Es ist einfach so, ich kann es mir nicht erklären; es gibt Menschen mitdenen ich kein Wort reden kann und ich so schüchtern bin. Und es gibt diese Menschen, beiden mein Herz lächelt, wenn ich sie sehe und es nicht schöneres gibt, als mit ihnen zu lachen. Ja es gibt diese besonderen Menschen für mich, die ich vielleicht nicht so lange kenne wie andere, mit denen ich mich aber mehr verbunden fühle und bei denen ich einfach das Gefühl habe,dass alles stimmt. Und noch etwas ist mir aufgefallen, bei den einen hab ich nach einem Tag das niederschlagende Gefühl, dass ich alles falsch mache, falsch bin, weil ich das Gefühl nicht loswerde niemals dazugehören zu können, so sehr meine Bemühungen sind und jemals sein werden. Bei den andern wird jeder Tag zu einem kostbaren Juwel, so wunderschön und facettenreich, weil ich mich so unglaublich glücklich schätzen darf, Zeit mit ein paar ganz besonderen Menschen verbringen zu dürfen. Diesen Menschen möchte ich von ganzem Herzen danken, dass es sie gibt und egal wo uns unsere Wege hinführen, ich werde mich immer mit einem Lächeln auf den Lippen an sie erinnern.

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