
Mir fehlen Nachts die Sterne zu denen ich hinauf schauen kann. Mir fehlt die Melodie des Windes an den frischen waremn Frühlingstagen, wenn die Sonne wieder anfängt zu scheinen. Mir fehlt der blaue Himmel mit den verschiedensten Formen der Wolken. Mir fehlen die Lieder der Vögel, die einst im Wald zwitscherten. Mir fehlt der Sonnenaufgang und der Sonnenunergang, die mich beide jeweils aus dem Schlaf bzw in den Schlaf befördeten. Mir fehlt das Lachen auf meinen Lippen. Mir fehlt der Glanz vor Freude in meinen Augen. Mir fehlen die Grübchen der Verlegenheit und Genugtuung jemandem eine Freude bereitet zu haben. Mir fehlen meine Füße, mit denen ich hinfort rannte, wo auch immer ich Lust dazu hatte. Mir fehlen meine Hände, die ich hinauf zu meinen Träumen empor streckte. Mir fehlt mein simpler Verstand, mit dem ich in jedem Objekt und Menschen das Gute gesehen habe. Mir fehlt mein Herz, dass mich eins glauben ließ, die Welt sei der Planet der Liebe, das Paradies, der Himmel, ein Geschenk, das durch nichts ersetzbar war. Doch getäuscht habe ich mich. Ich sah Tränen, ich sah Leid. Ich sah Zorn. Ich sah Wut. Irgendwann, da verschloss ich wieder meine Augen. Hörte den Wind, spührte wie jeder einzelnder Sonnenstrahl mir neue Kraft schenken würde. Es schien so als wäre alles von einen auf den nächsten Moment in Vergessenheit geraten. Als ich meine Augen öffnete blieb alles beim gleichen. Nur war die Welt für mich grau. Ich hörte deen Wind nicht mehr, spührte die Sonne nicht mehr, roch den Frühlingsduft nicht mehr, liebte nicht mehr. Ich wurde nicht zu einen von denen. Ich wurde lediglich zu einer Art Schleier meiner selbst. Ich vergaß wer ich war, ich vergaß wer ich bin und ich vergaß, warum ich immernoch da bin. Doch eins wusste ich genau: Ich war nicht mehr ich. Das Leben erlischte.
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